Orgeltag Westfalen Orgeltag Westfalen

Herzlich willkommen!

Seit Dezember 2017 ist es nun amtlich: Orgelbau und Orgelmusik in Deutschland sind von der Unesco zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt worden. Wir freuen uns über diese großartige Auszeichnung, die uns in unseren Bemühungen rund um den 1. Orgeltag Westfalen am 24.6.2018 noch mehr anspornt. Halten Sie sich diesen Tag frei und genießen Sie das faszinierende Instrument Orgel als Zuhörer oder steigen Sie aktiv mit ein und bieten auf unserer Plattform selbst eine Veranstaltung an.  

Schon jetzt sind an über 60 Orten etwa 90 attraktive und vielseitige Veranstaltungen für unsere „Königin“ geplant. Gehen Sie auf die Übersichtskarte oder auf die Seite Veranstaltungen, dort können Sie einen Überblick gewinnen und nach Ort, Zeit oder Veranstaltungsart das für Sie passendste Angebot finden. Außerdem liegen in allen Gemeinden der Landeskirche  > Veranstaltungsfaltblätter  mit einem Veranstaltungsüberblick aus.

Auch weiterhin können noch Veranstaltungen gemeldet werden. Seien auch Sie am 24.6. mit dabei, wenn wir für die Orgel den roten Teppich ausrollen! Auch kleine Formate an kleinen Orgeln haben ihren Platz im Konzept des Tages, z. B. besondere Orgelmusik im Gottesdienst, eine Orgelführung im Anschluss an den Gottesdienst oder ein mit Orgel begleitetes Abendliedersingen. Melden Sie Ihre Veranstaltung einfach über unser  Anmeldeformular 

Herzliche Grüße,

Der Arbeitskreis Orgeltag – gez. KMD Ute Springer (Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung in der EKvW), KMD Andreas Fröhling (Landesverband der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der EKvW), Kreiskantor Heiko Ittig, Hanno Kreft (Chorverband in der EKvW), KMD Prof. Matthias Nagel (Popkantor der EKvW)  

Grußwort der Präses Annette Kurschus

Kann es klassische Kirchenmusik ohne Orgel geben? Kaum vorstellbar! Die Orgel begleitet und trägt unseren Gemeindegesang in bewährter Weise seit Jahrhunderten. Sie ist eine verlässliche Partnerin im Dienst der Verkündigung. Sie erfreut uns ebenso in konzertanter Weise, sie ist ein wundervolles Ergebnis handwerklichen Orgelbaus und sie bringt durch die oft künstlerisch gestalteten Orgelgehäuse und -prospekte einen „gegenständlichen Mehr-Wert“ in unsere Kirchenräume hinein. Also gilt es, diese Instrumente gebührend zu würdigen. Dazu ist der erste „Orgeltag Westfalen“ ins Leben gerufen worden.  Doch was wären die Orgeln in unserem Lande ohne die Menschen, die sie spielen? Ein filigraner Tastenanschlag, eine kluge Registrierung, ein  angemessen gewähltes Tempo stellen sich nicht von selbst ein. Beharrlichkeit und Fleiß der Organistinnen und Organisten sowie ihre Vision einer gleichsam „himmlischen Musik“ sind wichtige Voraussetzungen für das Orgelspiel. In der Evangelischen Kirche von Westfalen kommt nun am 24. Juni 2018 beides zusammen: Wunderbare Instrumente und wunderbare Menschen. Ausgesprochen fantasievolle Veranstaltungstitel – egal ob Gottesdienst, Konzert, Orgelführungen, Einblicke in die Werkstatt und vieles mehr – verheißen einen interessanten Tag. Dazu wünsche ich allen aktiv und passiv Beteiligten gutes Gelingen und Gottes reichen musikalischen Segen.  

 

Grußwort Iveta Apkalna

Liebe westfälische Orgelfreunde!
Zu der Idee und Umsetzung Ihres ersten Orgeltages Westfalen möchte ich Ihnen meine herzlichen Glück­wünsche übermitteln!
Orgelmusik und die gesamte Orgelbaukunst wollen und müssen bewundert, gepflegt und gefeiert werden. Sie soll nicht auf eine – manchmal ein wenig museale – Sonderrolle definiert werden, sondern sie soll uns an jedem Tag begegnen und uns mit Ihren Tönen und Klängen erfreuen und erfüllen.
Ich bin mir sicher: Ihr besonderes Kulturprojekt wird ein voller Erfolg; es wird viele nachhaltige Begegnungen und Erfahrungen mit sich bringen, und der Orgeltag Westfalen 2018 wird ein neues Bewusstsein für Ihre westfälische Orgellandschaft schaffen.
So wünsche ich Ihnen viel Freude am Mitwirken und Zuhören bei Ihren vielfältigen und bunten Orgelprojekten des ersten Orgeltages!
Iveta Apkalna

Die lettische Organistin Iveta Apkalna gilt als eine der führenden Instrumentalisten weltweit. Im Jahre 2005 erhielt sie als erste Organistin den ECHO Klassik als „Instrumentalistin des Jahres”. Iveta Apkalna hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Glanz der Orgel auch jenseits von Kirchenmauern, in den großen Konzertsälen erstrahlen zu lassen. Iveta Apkalna tritt mit den weltweit führenden Orchestern unter der Leitung bedeutender Dirigenten auf. Als Titularorganistin der neuen Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete sie mit der Weltpremiere von Wolfgang Rihms Triptychon und Spruch in memoriam Hans Henny Jahnn mit Thomas Hengelbrock und dem NDR Elbphilharmonie Orchester das neue Konzerthaus im Januar 2017.
www.apkalna.com

Grußwort Prof. Dr. Helmut Fleinghaus

Irgendwo zwischen einer Bewunderung für die „Königin der Instrumente“ und dem Lächeln über die Schrulligkeit des orgelspielenden „Lehrer Lämpel“ sind viele der Kommentare angesiedelt, die man über die Orgel und die Orgelmusik zu hören bekommt.
Kein Wunder, denn die Orgel ist für die Allgemeinheit der Hörerinnen und Hörer ein zwar faszinierendes, aber irgendwie fernes Wesen. Meistens hat man keinen blassen Schimmer davon, was eine Orgel ist, was sich hinter der Frontseite verbirgt und wie dieser „Spielmaschine“ sinnvoll wirkende Tonfolgen entlockt werden können.
Der Orgeltag Westfalen 2018 stellt nun diese Faszination Orgel in den Mittelpunkt. Wie aktuell dieses ist, zeigt sich darin, dass die UNESCO den Orgel­bau und das Orgelspiel soeben zum Kulturerbe erklärt hat. Die Orgel einen ganzen Tag lang westfalenweit entdecken zu lassen, das ist eine motivierende und zündende Idee, und so ist zu hoffen, dass vom historischen ehrwürdigen „Klangdenkmal“ bis zur neuesten Entwicklung mit computergesteuerter Registeranlage, vom mechanischen Instrument bis zur elektronischen Orgel, vom symphonischen Klang bis hin zur Intimität eines Positivs, vom Solo- bis hin zum ensemble- und begleittauglichen Instrument am 24. Juni 2018 alles zu hören und zu sehen sein wird, was die Orgelwelt zu bieten hat. Dieses Vorhaben wird dank­bare und offene Zuhörer und Besucher finden und fruchtbare Gespräche zwischen Ausführenden und Zuhörenden in Gang bringen. All dieses wünsche ich mir vom Orgeltag Westfalen und dies wünsche ich dem Orgeltag Westfalen.
Helmut Fleinghaus
Rektor der Hochschule
für Kirchenmusik Westfalen